To the list. I received a German e-mail, within it, it mentioned about Johann Schroeder's emigration in 1846. I thought maybe this might be of interest to you. Hopefully I will not make mistakes, when typing it. Ihre Vorfahren sind vermutlich von Mettlach aus nach Trier und von dort nach Bremen, Hamburg oder aber nach Antwerpen gefahren. Denn ich habe gelesen, dass die Hauptstrecke von Saarbrücken, über Merzig Mettlach nach Trier bereits em 26. Mar 1860 in Betrieb genommen wurde. ...Bürgermeisteramt in Perl,... berichtet über die Auswandenungen aus dem Amtsbezirk Perl. Es sind dort Briefe von Auseanderem von 1846 abgedruckt. Sie beschreiben den Reiseweg und die erste Zeit in Amerika. Ein Brief ist besonders ausführich und stammt von einem JohannSchroeder aus Milwaukee, Territorium Wisconsin. Auch hier Auszug: Wir sind am 21.5 von Antwerpen abgefahren und fuhren bis gegen Vlissingen. Dorf wurde geankert und ein Aufenthalt gemacht. Von hier aus konnte nicht mehr geankert werden wegen der Tiefe des Wassers. Di lieber Gott. was für ein ungeheueres Wasser! Hier sieht man anderes nicht ais Himmel und Wasser und es scheint als wenn dieganze Welt Wasser wäre. Am 30. Mai hatten wir einen sehr schönen ag. Da haben wir einen Haifisch gefengen, und ich hatte sehr viel Spaß. Aber mein Spaß hörte bald auf. Vom 1 - 4. Juni war Sturm. DasSchiff fing an zu schwanken, die Kisten mussten festgebunden werdn, die Töpfe roliten aus einer Ecke in die andere. Die Bettstellen fielen zusammen, man konnte nicht mehr gehen, nicht mehr stehen. Die ungeheueren Wassermassen drohten uns zu verschlingen. Dann wurden wir alle krank. Das dauerte aber nur bis zum 14. Da wurden wir wieder alle munter. Deinem Bruder Josef hat nichts gefehit. Er hat uns müssen auf See aufwarten und kochen. Am 1. Juli (also 40 Tege Seereise) haben wir zuerst Land von Amerika gesehen. Die Freude, die ich damals hatte. kann ich Euch nicht beschreiben. Gegen 9 Uhr kam ein Schiff uns abholen, und um 12 Uhr waren wir in New York. Als ich aus dem Schiff kam über Land gehen wollte, da meinte ich, die Erde hätte sich immer bewegt, ich meinte Amerika hätte geschaukeit. Wir befinden uns jetzt in New York. in einer großen und schönen Stadt. in der mehr Handel ist, als in ganz Preußen. Am 21. sind wir mit dem Dampfschiff von New York abgefahren. Am 3 kamen wir nach Albany. Da kamen wir auf die Eisenbahn und fuhren am 4. nach Buffalo. Da haben wir einen Tag stilligeiegen. Am 6 sind wir von de wieder mit dem Dampf-boot abgefahren uber den Erie-See und den Michigan-See bis nech Milwaukee. Am. 10 kamen in Milwaukee an. Nun hatten wir unser Zial erreicht. Wir begaben uns gleich zu unseren Landsleuten. Johann Schroeder berichtet weiter, wie er alle Bekannten wieder getroffen hatte. Man nahm die Neuankömmlinge freundlich auf und half ihnen so gut es ging weiter. Aber auch Heimweh ergriff offensichtlich so manchen neuen Amerikaner. In seinem Brief schreibt Johann Schroeder wie er schließlich Land kaufen kann, wie es um das Getreide steht (alles ist viel besser wie in Deutschland) selbst die Ochsen in Amerika liefen angeblich schneller ais die Pferde in Deutschland. So wie Johann, schrieben viele Auswanderer an ihre Verwandten in Deutschland, und veranlassten so manchen Mann mit der gesamten Familie auszuwandern. Alice