The Iron Cross was designed for the Prussian King after the defeat of Napoleon in 1815 by Fieldmarshal Gebhard Leberecht von Blücher. Another source lists 10 March 1813. I could not find a list on the internet, but I am sure the Germans would have this reference somewhere. The medals are collectable and have some value. -- LTC (ret.) John C. Heiby Fmr. Consultant to US Army Marksmanship Unit Fort Benning, GA http://www.stadtweb.de/leute/alte/bluecher.asp http://www.dataphone.se/~ms/ubootw/medek2.htm (picture if EK 2) http://www.dataphone.se/~ms/ubootw/medek1.htm (picture if EK 1) http://www.panzermuseum.com/halle4/tour__orden1740-1921.htm Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gab es ausschließlich Orden, deren Verleihung dem Adel und Offizieren vorbehalten war. Dies entsprach ihrer gesellschaftlichen Stellung und dem besonderen Treueverhältnis zum Monarchen. Erst im Zuge der Befreiungskriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Ehrenzeichen auch zur Auszeichnung von Unteroffizieren und Mannschaften eingeführt. Das am 10. März 1813 gestiftete "Eiserne Kreuz" ist ein solches Ehrenzeichen, das unabhängig von Stand und Rang verliehen wurde. Gebhard Leberecht von Blücher Der Blücherstern Am 3. August 1815 hatte der Preußenkönig Friedrich Wilhelm Geburtstag. Das hatte er jedes Jahr, aber 1815 war es doch etwas anders. Napoleon war im Juni endgültig geschlagen worden und die Verhandlungen in Paris versprachen reiche Beute für die Krone. Der Monarch fühlte sich in Geberlaune und anstatt sich beschenken zu lassen, beschenkte er - nicht wahllos, sondern es mußte schon der königlichen Würde angemessen sein. Einer, der in dieser Frage über jeden Zweifel erhaben war, war sein Feldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher. Der König ließ also seinen Sekretär kommen und diktierte: "Ich weiß, daß keine goldenen Strahlen den Glanz Ihrer Verdienste erhöhen können; es ist mir aber ein freudiges Geschäft, die volle Anerkennung derselben auch durch eine äußere Auszeichnung zu beurkunden, indem ich mir für ruhigere Verhältnisse das Vergnügen vorbehalte, Ihnen noch ferner Beweise meiner stets dauernden Erkenntlichkeit zu geben..." usw. usw. Hintergrund dieser blumigen Rede war die Verleihung des Eisernen Kreuzes in einem Strahlenkranz, das in dieser Form ausschließlich für Blücher angefertigt wurde. Auch später erhielt es nur noch einmal der Generalfeldmarschall Moltke. Blücher, der gebürtige Rostocker, hatte es eigentlich lieber, wenn er als Auszeichnung ein Gut oder Bargeld erhielt. So schrieb er dann an seine Frau in der für ihn typischen Direktheit: "... unser König hat mich einen gantz besonderen Orden gegeben, es ist ein großer golldner Stern worauf (in) der Mitte ein Eisernes Kreutz angebracht ist, es ist der eintzige Orden, der noch existirt, aber was helfen mich alle orden hetten wir einen guhten vor uns vortheilhaften Friden, der wehre mich liber..." In einem persönlichen Gespräch soll Blücher noch deutlicher geworden sein, wie einer seiner Chronisten berichtet: "Was soll ich nu wieder mit dem Ding da machen? Ich habe schon so viele ordens, des ich nich weeß, wo ich sie lassen soll. Wenn's noch ein Glas mit Blutigeln wär, so könnt ich sie mir ansetzen." Trotzdem trug er aber seinen Orden, wie zeitgenössische Abbildungen belegen.