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    1. Re: [Ortenau] Schauenburg
    2. Wendelin Irslinger
    3. Hi Larry, the records: ---- 1155 1610 Juni 24 (Johannes der Täufer) Georg Burkhard von Schauenburg beurkundet für sich und als Baumeister des schauenburgischen Stamms in Gaisbach: Vor Schultheiß und Gericht zu Gaisbach verkaufen die zum Gericht gehörenden Bürger und Brüder Martin und Michel Bersich sowie ihre Ehefrauen Veronika und Maria dem Philipp Ludwig Zorn von und zu Plobsheim, Schwager des Ausstellers, und seiner Ehegemahlin Maria Salome, deren Schaffner Leonhard Suchvatter ebenfalls anwesend ist, ihr gesamtes Rebgut in Gaisbach mit Haus, Hof, Scheuer, Ställen, Trotten und allen anderen Gebäuden und sonstigem Zugehör (Lage und Anstößer genannt), außerdem 40 Haufen Reben mit Vorgelände beim Hof sowie weitere Güter in Ringelbach. Von dem Rebgut geht ein genannter Boden- und ewiger Zins an die Erben des + Ulrich Diebold von Schauenburg, woran der Käufer mit dem zehnten Teil steuerpflichtig ist; außerdem liegen auf dem gesamten Gut eine ablösige Verpfändung von 136 lb 15 ß 2 d samt Zins, zu zahlen an Konrad Schlecht, Bäcker zu Oberkirch, zwei genannte Zinse des Verkäufers Martin Bersich an den Käufer, die mit 52 lb 10 ß bzw. 50 lb d Hauptgut ablösig sind, sowie weitere Zinsen an verschiedene genannte Personen; im Übrigen ist das Rebgut frei und eigen. Der Verkäufer hat die Begleichung der Zinsbelastungen übernommen. Die Verkäufer quittieren den Empfang der Kaufsumme von ... (1) und verzichten auf alle dem Kauf entgegenstehenden Rechte, insbesondere verzichten die Mitverkäuferinnen Veronika und Maria auf die freyheit Velleiani. Konzept Papier - 2 Doppelblätter, geheftet - Rückvermerk: betreffend spätere Pächter des Rebguts (17.Jh.) - Signatur GL: C. VI. f 15. Nro. 23. U 1054 (1) Im Text Lücke. ---- 1289 1644 Juli 8 Die Kanzlei der Stadt Offenburg beurkundet: Hans Bernhard Schlecht von Oberkirch verkauft als Vogt der hinterlassenen Kinder des + Oberkircher Bürgers Hans Roman mit Beistand von Johann Waller, dem Verwandten der Kinder, und mit Zustimmung des Rats der Stadt Oberkirch (1) dem Johann Reinhard von Schauenburg, kaiserlicher Obrist zu Fuß und derzeit Kommandanten in Offenburg, 400 fl Kapital sowie die zwischen 1638 und 1644 inklusive aufgelaufenen und ausstehenden Zinsen. Entsprechend einer original verschreibung des Philipp Ludwig Zorn von Plobsheim ist dieser bzw. sind jetzt dessen Erben verpflichtet, diese 400 fl dem Verkäufer jährlich auf 21./31. Juli auf den in der Verschreibung genannten Unterpfändern zu verzinsen. Der Verkäufer quittiert den Empfang der Kaufsumme von 400 fl. Siegler: Die Kanzlei der Stadt Offenburg mit dem kleineren Siegel Ausfertigung Papier - 1 aufgedredrücktes Siegel (abg.) - am Falz beschädigt durch Mausefraß (geringer Textverlust) - am Ende der Urkunde Vermerk betreffend die Rückgabe der genannten original verschreibung über einen Kaufschilling von 1000 fl für drei Rebhöfe in Gaisbach an die Zorn'schen Erben, 1644 Nov. 27 (2) (von der Hand des Johann Reinhard von Schauenburg) - Rückvermerk: Vermerk Bedreffendt 400 fl capital so Conrad Schlechten im namen Hanß Roman so ihme die Zornischen schuldig geweßen, ich aberkhaufft (ebenfalls von der Hand des Johann Reinhard von Schauenburg) Signatur GL: C. VI. f 26.; ad 3. U 1185 (1) Vergleiche Urkunde 1644 Juli 9, Nr. 1290. (2) Vergleiche denselben Vermerk auf der oben genannten Urkunde ---- 1290 1644 Juli 9 Schultheiß, Stabhalter und die Zwölfer des Stadtgerichts zu Oberkirch geben ihre Zustimmung zum Verkauf eines Kapitals von 400 fl an Johann Reinhard von Schauenburg, kaiserlicher Obrist und Kommandant der Reichsstadt Offenburg. Von diesem Kapital, das die hinterlassenen Kinder des + Matthiß Roman, früheren Mitbürgers der Aussteller, auf Junker Philipp Ludwig Zorn von Plobsheim stehen hatten, konnte aber seit mehreren Jahren kein Zins für die verwaisten Kinder eingebracht werden. Durch den von den Ausstellern zuvor eingesetzten Vogt Hans Bernhard Schlecht und Hans Wahler, ebenfalls Zwölfer und dessen Adjunkt, wird das Kapital dem Hans Reinhard von Schauenburg überlassen, der auf die ausstehenden Zinsen gänzlich verzichtet. Der Preis von 400 flwird mit Zustimmung der Aussteller den Kindern zugewendet. Siegler: Die Aussteller mit dem Gerichtssiegel Ausfertigung Papier - 1 aufgedrücktes Siegel - Vermerk betreffend die Rückgabe der original verschreibung, 1644 Nov. 27 (vergleiche Vermerk auf Urkunde 1644 Juli 8, Nr. 1289) - am Falz beschädigt durch Mäusefraß - Signatur GL: C. VI. f 26. Nro. 3. U 1186 ---- 1610 1686 Apr.4/30 Ausstellerin: Maria Dorothea Fugger, Gräfin zu Kirchberg und Weißenhorn geh. Freiin von und zu Schauenburg. Kaufbrief über den sogenannte großen Weiher und den sogenannten Frauenweiher unterhalb des Schlosses Fürsteneck im Bann von Nußbach und andere Güter, die die Ausstellerin an Abt Anastasius [Schlecht] sowie Prior und Konvent des Prämonstratenserklosters Allerheiligen um 4700 fl verkauft; dabei werden 700 fl als Seelgerät gestiftet. Abschrift, angefügt an Abschrift einer Urkunde von 1680 März 17, mit notariellem Beglaubigungsvermerk von 1686 Febr. 8 (wie Nr. 1607). U 1376 ---- On Mon, 17 Mar 2008 08:59:16 -0400 lrheyn@aol.com wrote: > > Wendelin, > > I am interested in knowing more about SCHLECHT in Oberkirch re barons > of Schauenburg. > > thank you, > LR Heyn

    03/17/2008 11:28:32