Hello Brian, >> Ulm: Ebler, Heußler (Heussler, Hießler), Hund, Jordan, Keylin, >> Krefin, Kúnig, Leipheimer, Letsche, Loch, Lütsch, Meyer, Nese, >> Nierlinger, Schiltknecht, Schwantz, Sebach, Sprüll, Weber >Could this Kúnig be a variation of König? This is another surname of >interest to me, but the area seems all wrong. Yeah, Kúnig is König. The document where Johannes Kúnig is mentioned is from 1438. It's a sale in Fautenbach, some inhabitants of Gamshurst sold a farm with the tenth and the right of presentation of the priest in Fautenbach to the cloister St. Arbogast in Strassburg. 219 1438 Sept. 12/19 (II. Id. Sept. / XIII. Kal. Oct.) Der Richter der Straßburger Kurie beurkundet: Johannes genannt Mathis Hans Schúrer von Gamshurst (Gammeshurst), Sohn des + Matthias Schúrer von Gamshurst, sowie Klara und Katharina, dessen Schwestern, und insbesondere die genannten Schwestern mit ausdrücklicher Zustimmung von Klaras Ehemann Johannes Kúnig von Ulm bei Renchen (de Ulme prope Renicheim) und Katharinas Ehemann Heintzo Nyerlin von Achern und schließlich Johannes genannt Mathis Hans als Oheim und Vormund der noch minderjährigen Töchter Agnes und Katharina seines + Bruders Jeckelin Schúrer - dieser, er selbst, Klara und Katharina sind Kinder derselben Mutter (couterini) - verkaufen gemeinsam dem ehrwürdigen Arbogast Ryffe, Propst des Klosters St. Arbogast außerhalb der Mauern von Straßburg, und allen seinen Nachfolgern in der genannten Präpositur die den oben genannten Verkäufern als gemeinschaftliches ungeteiltes Gut zukommende Hälfte eines Hofes, früher Krumben hoff, heute des Öningers hoff genannt, im Dorf Fautenbach (Voltembach) mit allen Zugehörden und besonders mit den Zehnteinkünften, dem Patronatsrecht der Kirche in Fautenbach, mit dem Recht, bei jeder Vakanz einen Pfarrherrn (rector) zu präsentieren, sowie mit allen anderen Besitzungen und Rechten im Bann von Fautenbach. Diese waren vormals von dem + Junker Heinrich von Schwarzenberg (de Swartzemberg) und seiner Ehefrau Anna von Üsenberg (Üsemberg) dem + Straßburger Bürger Matthias Treffse verkauft worden nach Inhalt einer von der Straßburger Kurie, von Junker Heinrich von Schwarzenberg, und von seiner Ehefrau Anna gesiegelten und von dem Aussteller eingesehenen Kaufurkunde. (1) Danach waren sie von dem + Johannes Schaffener, auch Hagenowe genannt, von Fautenbach, von Matthias Schaffener, Messerschmied (cultellifaber), wohnhaft in Basel, und von Metza, den Kindern derselben Mutter und des + Werner Schaffener von Hegeney in der Pfarrei des Dorfs Morsbronn (Morßburn) in der Diözese Straßburg, mit Zustimmung des Hartmann von Eschbach (Espach), Priesters und Pfarrherrn in Fautenbach, dem + Berthold Schúrer und Matthias, dem Sohn von Bertholds Bruder Jeckelin Schúrer von Gamshurst, verkauft worden, nach Inhalt einer weiteren, von der Straßburger Kurie gesiegelten und vom Aussteller eingesehenen Kaufurkunde. (2) Die Verkäufer bestätigen, dass sie die Hälfte des genannten Hofes mit allem Zugehör um 40 lb Straßburger d verkauft und die Summe erhalten haben, setzen sich als Hauptschuldner und Gewährsleute der verkauften Güter und Rechte und übergeben alle Besitzrechte mit Halm an die Käufer. Actum quoad Johannes, genannt Mathis Hans, Klara und Katharina, Heintzo Nyerlin und Arbogast Ryffe Sept. 12, quoad Johannes Kúnig Sept. 19. Siegler: Die Straßburger Kurie, auf Bitten beider Parteien. Ausfertigung Pergament, lateinisch - 1 abhängendes Siegel (stark beschädigt, in Leinen eingebunden) - Kanzleivermerk Beilagen Titelaufnahmen 1) von Haid (mit Hinweis auf weitere Urkunden zu dieser Angelegenheit), 2) 19. Jh. U 191 (1) Der Verkauf erfolgte vor 1357, vergleiche Urkunde 1357 Apr. 20 (Nr. 63); die Urkunde selbst ist im Bestand nicht vorhanden. (2) Berthold Schurer ist als Kirchherr von Fautenbach genannt in Urkunde 1399 Dez. 13, Nr. 125. >> Zusenhofen: Doll, Hiemer, Huner, Kern, Koger, Kranichfelt, Kren, >> Küffer, Letsch, Reinboldt, Rotlieb, Schepelin, Schram, Wörner >Now these are close to the area, again the Küffer and Reinboldt names. >I also have Wörner from this area, also the Kren looks similar to the >Cranz family name. It's Jörg Küffer from Zusenhofen and wife Katharina in 1526, Mathis Küeffer from Appenweier and Jörg Reinboldt from Zusenhofen 1581, Hans Jakob Wö(r)ner from Zusenhofen 1590. 639 1529 Apr. 23 (Georg) Jörg Küffer von Zusenhofen und seine Ehefrau Katharina verkaufen dem Junker Klaus Meier einen Zins von 1 fl mit seinem Kapital und allem Zugehör, den Wendling Muerer zu Oberkirch ihm bisher jährlich gegeben hat nach Inhalt einer gesiegelten Urkunde, deren Transfix dieser Brief ist. Den Kaufpreis von 20 fl haben die Verkäufer vollständig erhalten und sagen dafür den Zinsmann dem Käufer zu, der den Zins in Zukunft von ihm fordern und damit nach Inhalt des Hauptbriefs verfahren kann, jedoch vorbehaltlich des Rechts auf Ablösung. Die Verkäufer übernehmen die Währschaft für diesen Kauf und den Zins und verzichten auf alle Rechtsmittel dagegen. Insbesondere verzichtet Katharina auf die Velleianischen Freiheiten. Siegler: Junker Rudolf von Zeiskam. (1) Ausführung Pergament - 1 anhängendes Siegel - Transfix an Urkunde 1498 Nov. 12 (Nr. 492) (2) - Taxvermerk U 569 (1) Zu der aus der Gegend von Speyer stammenden Familie, die zu dieser Zeit Besitz im hinteren Achertal erwarb, vergleiche H.-M. Pillin, Geschichte Ottenhöfens. 2. Auflage, Kappelrodeck 1991, Seite 33. (2) Erwähnt im Repertorium Sahler, fol. 465r. 946 1581 Sept. 17 Schultheiß und Zwölfer des Gerichts zu Appenweier beurkunden: Auf Befehl des Freiherrn Peter zu Mörsberg und Belfort, Rats des Erzherzogs Ferdinand zu Osterreich und Landvogts in der Ortenau, und auf Ersuchen des Bernhard Heyd, Schaffners und Bevollmächtigten des Harthard von Schauenburg, haben sie die mit Anstößern genannten Gültgüter (Felder, Bösche, Matten und Äcker) im Bann von Zusenhofen, Weißenbach und Weiler, von denen Jörg Reinboldt von Zusenhofen jährlich einen Zins von 11 Viertel Roggen und 2 Viertel Gerste, 14 ß, vier Kapaune, drei Erntehühner und eine Gans, fallbar, zu geben hat, von den eidlich verpflichteten Adolf Marggrafe, Schultheiß, den Gerichtszwölfern Hans Jeßler, Hans Vischer, Inten Martin und Bernhard Pfeller sowie von Jakob Sur(e), Mathis Küeffer, Jörg, Hans und Mathis Koger, Roman Huner und anderen Zuträgern erneuern und bereinen lassen. Siegler: Die Aussteller mit dem Gerichtssiegel Ausfertigung Pergament (Libell) - Besiegelung nicht erfolgt - Gericht Appenweyer. Gemarkung Zusenhofen und Nusbach (19. Jh.) - Signatur GL: C VI. F 42. Nro 5. (1) Am Ende des Textes weitere, von Adolf Marggrafe, Schultheiß zu Appenweier, beurkundete Erneuerungen von 1581 Okt. 20 und 1583 Febr. 26. U 856 (1) Im Repertorium Sahler fol. 536r, unter der Signatur C. VI. F.58. Nr.2, aufgeführt. 1000 1590 Nov. 11 (Martin) Adolf Margraf verkauft als Schaffner für Junker Ulrich Theobald von Schauenburg dem Hans Jakob Wöner, Bürger zu Zusenhofen im Gericht Appenweier, Haus, Hof, Scheuer und Ställe mit Garten im Dorf Zusenhofen, die vormals dem Andres Kern gehörten, mit den darauf liegenden Bodenzinsen und Gülten um 90 lb Straßburger d, zinsfrei zahlbar zu genannten Bedingungen ab St. Martin 1591. Ausführung Papier - Kerbschnitt - Taxvermerk U 908 >> Appenweier: Armbruster, Bargehr, Bruder, Brudi, Dornecker, Erhardt, >> Gerung, Graup, Gwer, Halm, Huner, Knodt, Koger, Küeffer, Marggraf, >> Martin, Mür, Pfeller, Ramshurster (Ranßhurst), Ruelman, Schram, >> Schwarz, Sur, Vischer, Wey, Widtmar, Wydmar. Schultheißen: Haller, >> Marggraf, Sur I would be interested in the Küeffer, Ramshurster, Widtmar & Wydmar names. Mathis Küeffer from Appenweier 1581, Michel Ramshurster from Appenweier as member of the Gericht Appenweier 1581, Adam Wydmars from Appenweier 1585, Bernhard Widtmar from Appenweir 1619, Georg Widtmar der Stabhalter 1648. 947 1581 Sept. 17 Schultheiß und Zwölfer des Gerichts zu Appenweier beurkunden: Auf Befehl des Freiherrn Peter zu Mörsberg und Belfort, Rats des Erzherzogs Ferdinand von Österreich und Landvogts in der Ortenau, und auf Ersuchen des Bernhard Heyden, Schaffners und Bevollmächtigten des Harthard von Schauenburg haben sie die mit Anstößern genannte Gültgüter (Felder und Matten) in Zusenhofen und Weißenbach, von denen Hans Koger von Müllen 7 Viertel Roggen, eine Fastnachtshenne und zwei Erntehühner, fällig, zu geben hat, von den eidlich verpflichteten Adolf Marggrafe, dem Schultheiß, den Gerichtszwölfern Hans Jeßler, Hans Vischer, Inten Martin und Bernhard Pfeller sowie von Jakob Sur(e), Mathis Küeffer, Jörg und Mathis Koger, Martin Sur(e), Roman Huner und anderen Zuträgern erneuern und bereynen lassen. Siegler: Die Aussteller mit dem Gerichtssiegel Ausführung Pergament - Libell - Besiegelung nicht erfolgt. Am Ende des Textes weitere, von Adolf Marggrafe, Schultheiß zu Appenweier, beurkundete Erneuerungen von 1581 Okt. 20 und 1583 Febr. 26. U 857 948 1581 Sept. 22 Schultheiß und Zwölfer des Gerichts zu Appenweier beurkunden: Auf Anordnung des Freiherrn Peter von Mörsberg und Belfort (Böeffarth), Rat des Erzherzogs Ferdinand von Österreich und Landvogt in der Ortenau, und auf Ersuchen von Meister Bartholomäus Seyfer, Bürger und Balbierer zu Oberkirch, als dem Schaffner und Bevollmächtigten von Junker Friedrich von Schauenburg haben sie von Adolf Marggraf, dem Schultheißen, Michel Ramshurster und Balthasar Muer, den Gerichtszwölfern, sowie weiteren genannten Personen als den Zuträgern ein Gültgut mit Feldern und Matten (im Einzelnen genannt mit Anstößern und Besitzern) zu [Urloffen] (1) erneuern lassen, von dem Hans Butz als Vorträger jährlich zu genannten Termin 10 Viertel Roggen, 2 ß d, eine Gans und zwei Kapaune zu geben verpflichtet ist. Abschrift (?) Papier - am Falz geklebt mit Klebestreifen - Urkunde des Schultheißen Adolf Marggraf zu Appenweier - Rückvermerk: Abschrifft. Friderich von Schauwenburgs gült guet zu Urlueffen... (16. Jh.); Korrektur im Text und mehrere Vermerke, u.a. betreffende Ungereimtheiten bei der Aufteilung der jährlichen Gült, von der Hand des Bernhard von Schauenburg (deutsch und lateinisch), 30. Okt. (?) 1585 und 7. Dez. 1585 - Signatur GL: C. VI. f. 37 Nr. 3. (2) U 858 (1) Vergleiche Renovierung (im Text nur Anstößer genannt). (2) Vergleiche Repertorium Sahler, fol. 516v-517r (mit Signatur C. VI. F. 53 Nr. 8); demnach über die Tochter des Friedrich von Schauenburg an Philipp Ludwig Zorn von Plobsheim gekommen, später Nutzung durch Hannibal von Schauenburg. 966 1585 Nov. 6 (Mi v. Martin) Vor Schultheiß und Zwölfern des Gerichts zu Appenweier verkaufen Paulin Blöedt von Nesselried und seine Ehefrau Maria der Margareta von Schauenburg, Witwe, geb. von Pfirt, einen Zins von 1 lb d Straßburger Währung, den sie ihr jährlich auf St. Martin von genannten Unterpfändern, nämlich von Sommeräckern auf dem Schnarrenberg, im cleinen Schnarrenberg, sowie von einem Feld in der Marthers halden, (1) die jährlich in die Vorträgerei des Jakob Banwarth zu Nesselried bzw. in Adam Wydmars Vorträgerei zu Appenweier zinsen, sonst aber ledig und eigen sind (Anstößer, darunter das Gültgut des Barfüßerklosters zu Offenburg, jeweils genannt). Die Kaufsumme von 20 Straßburger Währung haben die Verkäufer bar erhalten und übernehmen die Währschaft für diesen Kauf und die genannten Güter. Die Verkäufer verzichten auf alle entgegenstehenden Rechte, insbesondere begibt sich Maria der freiheyt Velleiani. Wiederkauf ist bei Bezahlung des ungeteilten Hauptguts und der angefallenen Zinsen möglich. Siegler: Schultheiß und Zwölfer mit dem Gerichtssiegel Ausfertigung Pergament - 1 anhängendes Siegel (beschädigt) in Holzkapsel (ohne Deckel) - Rückvermerk: Präsentationsvermerk 1586 Nov. 25 (Fr) von der Hand des Bernhard von Schauenburg sowie Vermerk über die späteren Zinsleute Hans Neusch (?), St. Geörg, Conrad Jetter (?); Jetzt die Sennen (16.-18. Jh.) Signatur GL: C. IV f.38. U 875 (1) Ort nicht genannt 1207 1619 Mai 29 Appenweier Schultheiß und Zwölfer des Gerichts Appenweier beurkunden: Mit Erlaubnis von Johann Reinhard von Schauenburg, von Michael Klingelin, Dr. iur. utr., und Lizenziat Gregor Frawenfelder, Rat und Landvogt von König Ferdinand II. und Erzherzog Leopold von Österreich bzw. Beamte der Landvogtei Ortenau, haben Johann Seitz als Schaffner des Philipp Ludwig Zorn von und zu Plobsheim, Ehevogt der Maria Salome von Schauenburg, sowie ihr Mitgerichtsfreund Bernhard Widtmar als Vorträger und weitere genannte Personen ihre Güter [bei Appenweier] erneuert. Davon werden 5 Viertel 3 Sester Roggen Landmaß dem Philipp Ludwig Zorn von Plobsheim als Gült gegeben. Siegler: Die Aussteller Ausfertigung Pergament - Libell - 1 anhängendes Siegel in Holzkapsel an Hanfschnur - Taxvermvermerk - Signatur S: C. VI. f. 4. Nro. 3. (vergleiche Repertorium Sahler, fol. 339r). Beilage Aktentitel (18. Jh.). U 1103 1309 1648 März 9 Vogt, Zwölfer und Gericht zu Appenweier in der Landvogtei Ortenau beurkunden die mit Einwilligung der Räte und Amtleute der Landvogtei erfolgte und von Hans Reinhard von Schauenburg, kaiserlicher Obrist und Kommandanten zu Offenburg, erbetene Erneuerung seiner im Gericht Appenweier liegenden (im Einzelnen genannten) Gültgüter, darunter ein Hof mit Zugehör zu Zusenhofen, dessen Unauffindbarkeit den Grafen von Eberstein als den Lehen- und Eigentumsherren des Obristen von Schauenburg zur Kenntnis gegeben werden muss, sowie von Gütern [bei Appenweier], im Bann von Weißenbach und Zusenhofen. 1 Juch Sommeracker und 1 Tawen Matten sollen jeweils 2 1/2 Sester und 1 Vierling Korn und 1/2 Sester Gerste, 1 Juch Brachacker jeweils 1 Sester, 1 Vierling, 1 Maß Korn und 1 Vierling Gerste geben; 112 Sester und 3 1/2 Vierling Korn bleiben dem Vorträger. Johann Durneckher, Vogt zu Appenweier, Hans Jakob Syber, Fähnrich unter dem Regiment zu Fuß des Obristen von Schauenburg, Georg Widtmar, der Stabhalter, die Gerichtszwölfer Stefan Schwartz und Peter Rorbach sowie weitere genannte Personen, darunter der Gerichtsbote zu Zusenhofen, bestätigen den Befund der genannten Güter und die Verpflichtung des Vorträgers Peter Rorbach, davon jährlich 11 Viertel Roggen, vier Kapaune, drei Hühner, eine Gans, 14 ß Geld und 2 Viertel Gerste, fällig, zu liefern. Siegler: Die Aussteller mit dem Siegel des Gerichts zu Appenweier. Ausfertigung Papier - Libell, 6 Blatt - 1 aufgedrücktes Siegel über rot-weißer Heftschnur mit Unterschrift des Johann Durnneckher, Vogts zu Appenweier und Achern - Taxvermerk - eingebunden in Pergamentfalz (Fragment einer Lehenurkunde [des Erzherzogs Leopold Wilhelm zu Österreich] (1) für Hans Reinhard von Schauenburg o. D.); Deckblatt eingerissen - Signatur GL: C VI. f. 42. Nr. 6. U 1205 (1) Vergleiche Urkundenfragment bei Urkunde 1648 März 9, Nr. 1310 (gleicher Schreiber). 1310 1648 März 9 Vogt, Zwölfer und Gericht zu Appenweier in der Landvogtel Ortenau beurkunden die mit Bewilligung der Räte und Amtleute der Landvogtei erfolgte und von Hans Reinhard von Schauenburg, kaiserlichem Obristen und Kommandanten zu Offenburg, erbetene Erneuerung seiner im Gericht Appenweier zwischen Zusenhofen, Müllen, Nußbach und Herztal und zu Weißenbach liegenden (im Einzelnen genannten) Gültgüter. 1 Tawen Matten soll jeweils 2 1/2 Sester Korn und das Zugehör 3 d, 1 Juch Brachacker 1 Sester 1 Vierling Korn und 1 d 1 h zutragen, 1/2 Sester Korn und 9 d bleiben dem Vorträger. Johann Durneckher, Vogt zu Appenweier, Hans Jakob Syber, Fähnrich unter dem Regiment zu Fuß des Obristen von Schauenburg, Georg Widtmar, Stabhalter, die Gerichtszwölfer Stefan Schwartz und Peter Rorbach sowie weitere genannte Personen, darunter der Gerichtsbote zu Zusenhofen, bestätigen den Befund der Güter und die Verpflichtung des Vorträgers Matheis Köchlin, des Müllers, davon Jährlich 7 Viertel Roggen, eine Fastnachtshenne und zwei Erntehühner, fällig, zu liefern. Siegler: Die Aussteller mit dem Siegel des Gerichts zu Appenweier. Ausfertigung Papier - Libell, 4 Blätter - 1 aufgedrücktes Siegel über rot-weißer Heftschnur mit Unterschrift des Johann Durneckher, Vogts zu Appenweier und Achern - Taxvermerk - eingebunden in Pergamentfalz (Fragment einer Lehenurkunde des Erzherzogs Leopold Wilhelm zu Österreich, Administrators... der Stifte Hirschfeld, Murbach und Luders [etc.], für Heinrich Baron von Mercy, kaiserlicher Generalfeldmarschall [etc.1 - Deckblatt eingerissen, beschädigt durch Tintenfraß - Signatur GL: C. VI. f, 42. Nro. 3. U 1206 >> Bärenbach: Braun, Buffelt, Eckenfelß, Keller. Burgvogt: Kamerer >Where is this in relation to Appenweier and Ebersweier? I thought this >was in the Rheinland-Pfalz. I'm interested in the Keller name, I know >it must be a common name. Bärenbach near Oppenau. Yes, Keller is a common name. Sebastian Keller was an heir of Matthias Hodapp. 808 1562 Jan. 22 Vor dem Richter der bischöflich-straßburgischen Kurie überträgt Melchior Hartmann, Straßburger Bürger und procurator generails des Harthard von Schauenburg, dem Kollateralnotar des Archidiakonats bei der Straßburger Kirche, Sebastian Metzger, die Vollmacht, ihn bei einem Mandat zu vertreten, das ihm durch Theobald Hortulanus, Kollateralnotar der Kurie, mit Datum 1560 Aug. 12 aufgetragen worden war. Es betrifft die Remissionssache zwischen Harthard von Schauenburg einerseits und Adam Eckenfelß, Sebastian Keller und Philipp Braun von Bärenbach vom Gericht zu Oppenau als Erben des + Matthias Hodapp und deren curatores andererseits, die vor Bischof Erasmus von Straßburg, Landgraf im Elsass, und dem Aussteller sowie den proceribus des Hofs in Zabern verhandelt wurde. Beglaubigung von Cornelius Kegel, kaiserlicher Notar und notarius contractuum der bischöflich-straßburgischen Kurie. Insert, lateinisch, in Urkunde 1572 Mai 10, Nr. 874. U 898 874 1572 Mai 10 (Sa n. So Cantate) Zabern Hofrichter und Räte des erwählten Bischof Johann von Straßburg, Landgrafen im Elsass, entscheiden in einer Streitsache zwischen den Brüdern Harthard und Maximin von Schauenburg als Klägern und den Beklagten Adam Eckenfelß, Kellers Bastian und Philipp Braun in Bärenbach im Gericht Oppenau, den von dem + Mathis Hodapp hinterlassenen Erben bzw. deren Vögten, betreffend die Todfallabgaben nach Hodapps Tod. Der Streit war zur Zeit des + Bischof Erasmus von Straßburg vor dem kaiserlichen Hofgericht zu Rottwell gerichtlich verhandelt, dann nach Abforderung aufgrund kaiserlicher Privilegien an die damaligen Hofrichter und Räte des Bischof zurückverwiesen worden. Daraufhin hatte der Kollateralnotar des vordern geistlichen gerichts zu Straßburg, Sebastian Metzger, der auf Antrag des Straßburger Bürgers Melchlor Hartmann, des procurator generalis von Harthard von Schauenburg, 1562 Jan. 22 von der Straßburger Kurie eingesetzt worden war, (1) unter dem Datum 1562 Jan. 30 (Fr n. Pauli Bekehrung) bei diesem Gericht um Vorladung der genannten Erben auf den nächsten Hofgerichtstag gebeten. An diesem, auf Apr. 28 desselben Jahres (Di n. Kantate) angesetzten Tag übergab Metzger dem Gericht ein articulierte remission clag in 15 Punkten, während auf folgenden Gerichtstagen von seoten der Beklagten der Prokurator des Hofgerichts und Lic. iur. Konrad Pfeilsticker Vollmacht und litis contestation und danach - ebenso wie die Kläger - weitere (größtenteils inserierte) responsiones ad articulos positionales bzw. exceptiones contra responsiones einbrachten. Neben Sebastian Metzger wurde als Vogt der Beklagten Klaus Hueber vereidigt. Nachdem Konrad Pfeilsticker den Prokurator beider geistlicher Gerichte, Mag. Jakob Stahel, substituiert hatte, legte dieser wie auch die Gegenseite weitere Prozessschriften vor. Danach wurde mit Vollmacht der Straßburger Kurie von 1567 Apr. 17 (Do n. Misericordia domini) der Stadtschreiber von Offenburg, Alexander Fabri, zum Kommissar ernannt und mit dem Verhör von genannten Zeugen beauftragt. Stahel willigte in die von Adam Mechler, dem substituierten Anwalt Metzgers, vorgenommene Publikation des Zeugenverhörs ein. In der Herberge zum Bären in Oberkirch wurden die genannten Zeugen zu den vom Anwalt des Christoph Heckel, Vogts zu Oppenau und Vormunds der Erben des + Mathis Hodapp, übergebenen interlocutoria und fragstuckh verhört; auf 1568 Juli 24 (Sa n. Maria Magdalena) ist darüber ein gesiegeltes und verschlossenes Libell ausgestellt worden. Nach weiteren Verhandlungen entscheiden schließlich Hofrichter und Räte mit Datum der Urkunde, dass die Beklagten den Klägern den in den Akten mehrfach genannten Todfall, nämlich zwei Ochsen, abzuliefern oder sich mit den Klägern nach billicheit zu vergleichen haben, die bei den beiden Parteien aufgelaufenen Gerichtskosten sollen jeweils selbst getragen werden. Eine von Sebastian Metzger wegen der Gerichtskosten eingereichte Appellation an Kaiser Maximilian haben die Hofrichter und Räte nicht weitergeleitet, sondern apostolos rüfutatorios ausgesprochen. Siegler: Die Aussteller mit dem Siegel des Hofgerichts. Abschrift Papier (16. Jh.); Libell (fol. 1r-51r), Insert in Vidimus von 1589 Juli 14, Nr. 990. U 898 (1) Siehe Urkunde Nr. 808. >> Ebersweier: Andt, Fehr, Heitz, Hertz, Kast, Mey, Reinboldt, >> Schnittenbub >Reinbold(t) is another one of my surnames of interest, although this >is a bit far from Urloffen and Appenweier. Hans Reimbolt in 1664. 1574 1664 Febr. 1 Aussteller: Johann Jakob Schreiber, schauenburgischer Schaffner in Galsbach. Vergleich zwischen Obrist Hans Reinhard von Schauenburg und Hans Reimbolt über ein Gültgut zu Ebersweier. Ausfertigung (Kerbzettel) mit Unterschrift des Ausstellers. U 1332