From: [email protected] Sent: Tuesday, September 30, 2014 5:04 AM To: Ernst Meinhardt Programmhinweis: ARD (Das Erste) Mittwoch, 1. Oktober 2014, 00:20 – 01:05 Uhr (deutsche Zeit): Mord in Titos Auftrag – Geheime Killerkommandos in Deutschland Aus dem Pressetext der ARD: Mindestens 29 Menschen soll der jugoslawische Geheimdienst in Deutschland ermordet haben. Die Opfer waren meist Exil-Kroaten, die vom Westen aus den Widerstand gegen Titos Staat organisierten. Dass das Wissen um diese Mordserie nie wirklich an die Öffentlichkeit gelangte, ist der Politik der 70er- und 80er-Jahre geschuldet. Damals, so geben Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum oder der ehemalige Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Klaus von Dohnanyi, in der Dokumentation des Bayerischen Rundfunks "Mord in Titos Namen" zu, ging es um gute Beziehungen zum Staat Jugoslawien, den der Westen als Keil im Bollwerk des Warschauer Paktes betrachtete und zu brauchen glaubte. Für ihren 45 Minuten langen Film recherchierten Philipp Grüll und Frank Hofmann ein Jahr lang. Sie spürten Angehörige von Opfern auf, wie den Sohn eines 1983 in München ermordeten Exil-Jugoslawen, der bis heute nach Antworten sucht, was damals wirklich geschah. Die Autoren fanden jedoch auch Täter, die vor der Kamera freimütig von Morden im Auftrag ihres verblichenen Staates erzählen. Vor kurzem wurde nun ein ehemaliger jugoslawischer Geheimdienstchef tatsächlich an Deutschland ausgeliefert. Am Münchener Oberlandesgericht wird ihm ab 17. Oktober 2014 der Prozess gemacht. "Mord in Titos Namen" erzählt eine längst überfällige Geschichte aus der Zeit des Kalten Krieges, die in Deutschland bisher keinerlei Beachtung fand. Zusatzinformation: Tito ist Träger der „Sonderstufe des Großkreuzes“. Dies ist die höchste Form des „Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“. Der Verdienstorden wird umgangssprachlich „Bundesverdienstkreuz“ genannt. Die „Sonderstufe des Großkreuzes“ ist Staatsoberhäuptern (und ihren Ehepartnern) vorbehalten.